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13. Juli: Bönnsch em Hätze Masters 12.00 Uhr Kanonenstart

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Spielformen

Texas Scramble & Florida Scramble

Ein Vierball-Teamspiel auf Zählspielbasis. Alle (3 oder) 4 Spieler schlagen ab – dann entscheiden sie, welcher der Bälle die beste Lage hat (nicht unbedingt der Weiteste). Die Stelle wird mit einem Tee markiert. Die anderen (hier) 3 Golfer heben ihre Bälle auf und droppen sie innerhalb einer Schlägerlänge – nicht näher zum Loch – um diese Stelle und spielen ihre Bälle von dort weiter. Das gilt für alle ausgewählten Lagen, also auch im Hindernis usw. Auf dem Grün wird der beste Ball markiert und alle putten von dieser Stelle bzw. innerhalb einer Putter-Kopf-Breite von dort. Das Loch ist beendet, wenn der erste Spieler eingelocht hat. Dieses Ergebnis wird auf der gemeinsamen Scorekarte notiert. (Stableford oder Zählwettspiel).

Bei der Variante „FLORIDA SCRAMBLE“ muss immer der Spieler aussetzen, der den bestliegenden Ball gespielt hat.

Berechnung der Team-Vorgabe Addition von:

0,4 x des niedrigsten Handicaps
0,3 x des zweitniedrigsten Handicaps
0,2 x des zweithöchsten Handicaps
0,1 x des höchsten Handicaps

Vierball (Regel 23)

Vierball ist eine Spielform im Zählspiel mit Partnern, bei der
·   zwei Partner gemeinsam als Partei spielen, wobei jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt und
·   das Ergebnis der Partei für ein Loch, das niedrigere Ergebnis der beiden Partner auf diesem Loch ist.
Da die Partner sich im Spiel beraten dürfen, kann ein Vierball keinesfalls vorgabenwirksam sein. Jeder Spieler schlägt dabei seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Das bessere der beiden Ergebnisse an jedem Loch wird gewertet. Jeder Spieler trägt sein Ergebnis auf der Scorekarte ein. Der Computer berechnet das beste Ergebnis pro Loch automatisch!

Eine abgeänderte Form hiervon ist ein Lochspiel, das als Bestball bekannt ist, in dem ein einzelner Spieler gegen eine Partei aus zwei oder drei Partnern spielt und jeder Partner seinen eigenen Ball nach den Regeln spielt.

Klassischer Vierer (Fouresome)

Beim Klassischen Vierer schlagen die Spieler der Paarungen abwechselnd. Sie entscheiden vor dem Spiel, wer am ersten Tee abschlagen wird; den nächsten Schlag führt dann der Partner aus, usw. bis zum letzten Putt. Am nächsten Abschlag muss dann der andere Partner abschlagen, unabhängig davon, wer gerade eingelocht hat. Das bedeutet: PARNTNER A schlägt immer an den ungeraden Löchern ab, PARTNER B immer an den geraden. Strafschläge beeinflussen die Spielfolge nicht!

WICHTIG: Wird einmal außer der Reihenfolge gespielt (was ja  irrtümlich vorkommen kann), so zählt dieser Schlag nicht; der Ball wird an die ursprüngliche Lage zurückgelegt, die Paarung erhält 2 STRAFSCHLÄGE und der richtige Partner spielt weiter.

Chapman-Vierer

Der Chapman-Vierer ähnelt stark dem Vierer mit Auswahldrive, bietet spielerisch jedoch eine weitere Vereinfachung.
Spielmodus: Zwei Spieler bilden zusammen eine Partei. Beide Partner schlagen an jedem Abschlag einen Ball ab. Danach tauschen sie die Bälle und jeder Spieler schlägt den Ball seines Partners. Erst nach dem zweiten Schlag wählen die Partner einen der beiden Bälle aus und spielen diesen abwechselnd weiter. Ab diesem Zeitpunkt unterscheidet sich der Spielmodus nicht mehr von dem des Vierers mit Auswahldrive. Der andere Ball wird aufgenommen und zählt nicht. Wenn die Entscheidung für den Ball des ersten Spielers getroffen wird, ist der zweite Spieler mit dem nächsten Schlag dran, dann wieder Spieler eins usw. bis der Ball eingelocht ist. Strafschläge berühren die Spielreihenfolge nicht. Bis auf die Abschlagsregelung wird nach den üblichen Zählspielregeln gespielt.

Sonderregeln: Besonderheiten der Regeln ergeben sich durch den Spielmodus des „doppelten“ Abschlags.
Beispiele: Nach dem Abschlag landen beide Bälle im Aus oder sind verloren: Das Wahlrecht beschränkt sich in diesem Fall darauf, durch einen der Partner mit einem Strafschlag einen weiteren Ball ins Spiel zu bringen. Ist nach dem Abschlag eines gemischten Paars ein Ball (oder beide Bälle) verloren, werden die Bälle trotzdem über Kreuz weitergespielt. In dem Fall müsste also der Herr den nächsten Ball vom Damenabschlag und die Dame den nächsten vom Herrenabschlag spielen. Danach erfolgt die Entscheidung für einen der beiden Bälle. Ein provisorischer Ball darf beim Chapman-Vierer nach dem Abschlag für beide Bälle gespielt werden. Erst bei einem provisorischen Ball für den zweiten Schlag würde der provisorische Ball damit auch automatisch neuer Ball im Spiel.

Fehler bei Spielfolge:
Abgeleitet vom Vierer nach Regel 29 wird auch beim Chapman-Vierer wie folgt vorgegangen:
Der falsche Schlag oder die falschen Schläge werden annulliert und die Partei zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen zu. Die Partei muss dann den Ball in der richtigen Reihenfolge von der Stelle spielen, von der sie zum ersten Mal in falscher Spielfolge gespielt hat. Die Berichtigung des Fehlers ist nur so lange möglich, wie die Partei noch nicht am nächsten Abschlag abgeschlagen hat. Sollte der Fehler auf dem letzten Grün passiert sein, kann er solange behoben werden, wie die Spieler der Partei das Grün noch nicht verlassen haben. Fällt der Fehler zu spät auf, ist die Partei disqualifiziert. Das gilt im Zählspiel für die Runde, im Stableford (wenn der Fehler vor Abgabe der Zählkarte bemerkt wird) nur für das Loch auf dem der Fehler vorkam.

Vorgabe:
Die Spielvorgaben beider Partner werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Spielvorgabe für die Partei (bei 0,5 wird auf ganze Schläge aufgerundet).